Es sind noch Plätze frei
Antidemokratische Tendenzen und ein zunehmender Rechtsruck, auch unter Jugendlichen, stellen Schulen vor neue pädagogische Herausforderungen. Gerade im Vorfeld der anstehenden Bürgerschaftswahlen in Bremen verdichten sich politische Diskussionen im Schulalltag und fordern Lehrkräfte heraus, im Umgang mit menschenfeindlichen Aussagen Haltung zu zeigen, Grenzen zu setzen und eine demokratische Schulkultur zu stärken.
Der Workshop nimmt aktuelle Entwicklungen politischer Meinungsbildungsprozesse im Jugendalter in den Blick und beleuchtet den Einfluss sozialer Medien auf politische Einstellungen und Wahlverhalten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie (extrem) rechte Akteur*innen Jugendliche gezielt und strategisch ansprechen und welche konkreten Ansatzpunkte sich daraus für Prävention und politische Bildung im schulischen Kontext ergeben.
Ein fachlicher Input liefert hierzu eine kompakte Einordnung und eröffnet Raum für Austausch über aktuelle Herausforderungen in der schulischen Praxis. Anhand konkreter Fallbeispiele werden typische Situationen gemeinsam analysiert und pädagogische Handlungsoptionen entwickelt.
In einer abschließenden Ideenwerkstatt erarbeiten die Teilnehmenden in Kleingruppen konkrete Ansätze zur Demokratieförderung im schulischen Kontext, tauschen bewährte Praxis aus und übertragen diese auf ihren Arbeitsalltag. Ziel ist es, praxisnahe und direkt anschlussfähige Impulse für die schulische Arbeit im Vorfeld der Wahl mitzunehmen.
Ziele:
09.03.2027
14:00 - 18:00 Uhr
Am Weidedamm 20, LIS (Am Weidedamm)